Weltbilder bilden Welten

von Don Quijote bis Pippi Langstrumpf

Neuro-Logische Ebenen

Aufbauend auf den Erkenntnissen von Gregory Bateson wurde dessen Konzept von Robert Dilts für das NLP adaptiert, von Roman Braun noch um die systemische Ebene und den Sinn und die Spiritualität erweitert:

Dabei geht es darum, dass wir in unterschiedlichen Ebenen *zu Hause* sind – und je nachdem wir in welcher Ebene etwas ver-ändern, ändern sich auch andere Ebenen mit.

Ich stelle sie so rein, wie sie – von oben nach unten – weiter wirken – also je *höher oben* eine Ver-Änderung initiiert wird, desto durchgreifender geht sie bis zu den Basics.

Identität und Selbstverständnis
Werte und Einstellungen
Fähigkeiten und Ressourcen
Verhalten und Handlungen
Kontext und Umgebung

Wenn wir jetzt also an unserem Umfeld etwas ver-ändern, z.B. indem wir den Wohnort oder den Partner wechseln, be-trifft dies eben diese eine Ebene, in welcher wir die Ver-Änderung durchführen.

Wenn wir allerdings unsere Handlungen ver-ändern, beeinflusst dies die Ebene Verhalten/Handlungen – aber auch gleichzeitig Weiterlesen »

Juni 15, 2008 Verfasst von ChrisTina Maywald | Leseproben | , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | 4 Kommentare

Landschafts-Pflege

Wir hatten uns schon etwas mit unseren Landkarten beschäftigt. Während wir die Landkarte bilden, laufen Transformations­prozesse ab. Wir verzerren, generalisieren und tilgen. Die Landkarte“ist also nicht mit der Landschaft zu verwechseln oder gleich zu setzen, sondern ein Modell der Landschaft, oder auch eben eine echte Landkarte.

Ich möchte an dieser Stelle an das Verhältnis unseres Bewusst-Seins zum Un-Bewussten erinnern, zum Beispiel an die „Eisbergtheorie“ Freuds:

Er ging davon aus, dass unser Bewusstsein ähnlich ist wie Weiterlesen »

Juni 15, 2008 Verfasst von ChrisTina Maywald | Leseproben | , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Noch keine Kommentare

Sprach-Magie

Das, was wir vermeiden sollten, um nicht zu Generalisieren, können wir natürlich auch ganz gezielt dazu einsetzen, um in der Kommunikation bestimmte Dinge zu erreichen, welche uns wichtig sind.

Korrekt, jetzt geht es mal wieder nachhaltig um Manipulation. Doch halt, war nicht auch schon das Kapitel über Landschafts­pflege genauso manipulativ als das folgende werden wird?

Im Folgenden geht es darum, „kunstvoll vage“ durch interne Prozesse zu führen, oder auch Weiterlesen »

Juni 15, 2008 Verfasst von ChrisTina Maywald | Leseproben | , , , , , , , | Noch keine Kommentare

Graves Modell

Das Modell der Entwicklungsstufen von Personen und Organisationen nach Claire Graves. Basiert Maslows Bedürfnispyramide auf Stufen, welche eine nach der anderen durchlaufen wird, geht Graves von einer spiralförmigen, bzw. wellenartigen, Weiterentwicklung des Menschen aus.

Vorweg möchte ich allerdings auch das Graves-Modell als Art Pyramide darstellen, zur besseren Vergleichbarkeit mit Maslows Bedürfnispyramide:

ChrisTina Maywald, Weltbilder bilden Welten, Clare Graves Modell, Sachbuch, Verlag Edition ZAunreiter

Dieses Modell beschreibt die Entwicklungsstufen der Menschen. Auch hier ist es so, dass keine Stufe übersprungen werden kann. Aber wie auch schon bei der Bedürfnispyramide nach Maslow kann es auch hier sein, dass auf Grund Weiterlesen »

Juni 15, 2008 Verfasst von ChrisTina Maywald | Leseproben | , , , , , , , , , , , , , , , | 1 Kommentar

Meta-Programme

Wie schon im Vorwort angekündigt, wollen wir uns vorweg etwas intensiver mit einigen der bekanntesten Metaprogrammpaare beschäftigen.

Metaprogramme sind übergeordnete Programme, welche weitgehend unbewusst im Hintergrund des menschlichen Seins ablaufen. Im Prinzip sind es automatische Filter, welche jeder einzelne Mensch benutzt, auf diese unsere gemeinsame Welt zu blicken.

Anders gesagt, sie sind eines der Puzzleteile, welche unser Weltbild bilden. Weiterlesen »

Juni 15, 2008 Verfasst von ChrisTina Maywald | Leseproben | , , , , , , , , , , , , | 1 Kommentar

Inhaltsverzeichnis

Vor-Wort

Von Don Quijote zu Pippi Langstrumpf
Don Quijote
Pippi Langstrumpf
Ziele
Zielgruppe
Inhalte

Begriffe be-greifen

Welt-Bild
Die Welt ist, wofür du sie hältst
Jeder Mensch ist einzigartig und hat sein eigenes Modell der Welt
Menschen sind Kartographen
Einige Landkarten sind nicht bewusst
Die Landkarte ist nicht das Gebiet
Jedes Verhalten ist nützlich in einem bestimmten Kontext
Wirk-lichkeit
Schubladen
Manipulation
Be-wert-ungen
Be-urteil-ungen
Bewusster / unbewusster Mensch
Spiegel-Gesetz
Resonanz-Prinzip

NLP = Neuro Linguistisches Programmieren

Meta Programme

Aktionsfilter: Optionen – Prozeduren
Aktivität: Proaktiv – Reflektiv
Aufmerksamkeit: selbst – andere
Ausrichtung: Problemorientierung – Lösungsorientierung
bevorzugtes Repräsentationssystem: VAKOG
Chunkgröße: Überblick – Detail
Entscheidungsfindung
Fokus: Form – Inhalt
Intensität: oberflächlich – tiefsinnig
Interessen: Menschen, Orte, Aktivitäten, Informationen, Dinge
Jobfilter: Einzelkämpfer – Teammitglied – Manager
Lernstil: warum – was – wie – was wenn
Motivation: Möglichkeiten – Notwendigkeiten
Orientierung: Weg von – Hin zu
Referenz: Intern – Extern
Stress-Reaktionen: assoziiert – dissoziiert
Überzeugungsmodelle: Kanal / Modus
Vergleich: Gleichheit – Unterschied
Zeiterleben: In Time – Through Time
Zeitorientierung: Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft
Zielfilter: Perfektion – Optimierung

Landschafts-Pflege

Verzerrung
Ursache – Wirkung
Komplexe Äquivalenz
Gedankenlesen
Verlorener Performativ
Präsuppositionen

Generalisierung
Universalquantoren
Modaloperatoren

Tilgung
Nominalisierung
Unspezifizierte Verben
Fehlender Bezugsindex
Einfache Tilgungen
Vergleichende Tilgung

Sprach-Magie

Landschafts-Pflege
Ursache – Wirkung
Gedankenlesen
Komplexe Äquivalenz
Verlorener Performativ
Sprachliche Präsupposition
Universalquantoren
Modaloperatoren
Nominalisierung
Unspezifizierte Verben
Fehlender Bezugsindex
Tilgung

Weitere magische Sprachmuster
Spiegeln der aktuellen Erfahrung
Einfache Verbindung
Nachfragen
Konversationelle Postulate
Zeitliche Verknüpfung
Double Bind
Ausgedehnte Zitate
Verletzung von Auswahlbeschränkungen
Mehrdeutigkeiten
Eingebettete Botschaften

Interventionen nur nach Auftrag des Klienten
Kein Coaching ohne Auftrag.
Berater und Trainer und Coach

Neurologische Ebenen

Kontext =Umwelt
Verhalten = Handlungen
Fähigkeiten
Einstellungen = Werte & Glaubenssätze
Identität

Unser logisches Haus
Bagua aus dem Feng Shui
neuro-logisches Ebenen-Bagua
Übung – Spaziergang

Bedürfnispyramide nach Maslow

Die Stufen
Stufe 1 – physiologische Bedürfnisse
Stufe 2 – Sicherheitsbedürfnisse
Stufe 3 – Bedürfnisse nach sozialen Beziehungen, Zugehörigkeiten
Stufe 4 – Bedürfnisse nach sozialer Anerkennung, Achtung
Stufe 5 – Bedürfnisse nach Selbstverwirklichung
Stufe 6 – Bedürfnis nach Selbsttranszendenz

Graves-Modell

Level 1: re-aktiv – Der Existierende
Level 2: tribalistisch – Der Stammesmensch
Level 3: egozentrisch – Der Einzelkämpfer
Level 4: absolutistisch – Der Loyale
Level 5: materialistisch – Der Erfolgssucher
Level 6: personalistisch – Der Team-Mensch
Level 7: systemisch – Der Möglichkeitensucher
Level 8: holistisch – Der Globalist
Level 9: trans-personell – Der VerMittler

Zusammenfassungen
Verhalten der einzelnen Entwicklungsstufen
Perspektiven der einzelnen Entwicklungsstufen
Lebens-Ziele
Werte & Typisches
Metaprogramme und Motive
Motivation für die einzelnen Entwicklungsstufen
Stressauslöser für die einzelnen Entwicklungsstufen
Lernstile
Tipps für Trainings
Eigene Ansichten über den Zustand der Welt
Erfolgversprechende Reaktionen

Neurologische Ebenen in Bezug zu Graves
Übergänge
Voraussetzungen füd Ver-Änderung
Begleiterscheinungen der Ver-Änderung
Themen während der Übergänge

Weiter-ent-Wicklungen
Spiral Dynamics™ – Beck / Cowan / Wilber

Kommunikations-Modelle

Vier-Ohren-Modell nach Friedemann Schulz von Thun

Sachebene
Selbstkundgabeebene
Beziehungsebene
Appellebene

DISG-Modell von John G.Geier

Dominanter
Initiativer
Stetiger
Gewissenhafter

Johari-Fenster von Joseph Luft und Harry Ingham

Das öffentliche Ich
Das private Ich
Das unbekannte Ich
Der blinde Fleck

Alltags-Dramen

Kontrolldramen

armes Ich
Unnahbarer
Vernehmungsbeamter
Einschüchterer
Auf-Lösung

Virgina Satir

inkongruente Kommunikation
Versöhner
Ankläger
Experte
Clown
kongruente Kommunikation

Transaktionsanalyse

Das Lebensskript

Ich-Zustands-Modell
Eltern-Ich
das kritische Eltern-Ich
das fürsorgliche oder stützende Eltern-Ich
Kind-Ich
das angepasste Kind-Ich
das freie oder natürliche Kind-Ich
Erwachsenen-Ich

Dramadreieck
Täter
Opfer
Retter

Trinergy®

Schlechtwetterphase
Schönwetterphase
Checker
Star / Diva
Miesmacher
trinergetische Positionen ich bin ok & du bist ok
Macher
Muse
Mentor
Qualitäten
Aktiv
Kreativ
Flexibel
Ausstieg aus dem Drama

Ceteem®

Graves & Ich-Zustände
Graves & Drama

Dramadynamiken

Täter
Täter
Nörgler
Verfolger

Opfer
Star
Opfer
Miesmacher

Retter
Missionar
Prediger
Retter

transformierte Positionen
Realist
Künstler
Coach

Transformations-Übungen

Lösung eines äußeren Dramas
Lösung des inneren Dramas
Lösungs-Legen

Re-Set

Juni 15, 2008 Verfasst von ChrisTina Maywald | Sachbuch | , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Noch keine Kommentare

Cover

Wenn ich etwas noch nie kennen gelernt hab
kann ich auch nicht nach empfinden
wie es sein könnte
wenn es anders wäre
als ich jetzt noch glaube, dass es sein muss.
CTM 2006

Kennen Sie (Ehe)Paare, welche sich immer und immer wieder streiten, weil sie die Zahnpastatube offen lässt und er damit Probleme hat? Oder auch Paare, wo er die Socken neben dem Bett liegen lässt, sie diese aber lieber im Wäschekorb wieder fände?

In beiden Fällen kann die Ursache sein, dass beide die jeweils gegensätzlichen Pole eines Metaprogrammpaares leben: Global denkend versus Detailorientiert.

Aber ist gibt auch Situationen, wo derartige Kombinationen überlebensnotwendig sein können. Stellen Sie Sich eine Firma vor, welche vom kreativen Potential ihres Eigentümers lebt.

Wenn sich dieser global denkende Mensch nur mit ähnlich ausgerichteten Menschen umgibt, wie viel Überlebenschance geben Sie dem Unternehmen?

Was, wenn der Buchhalter auch global denkt, statt detailliert auf die Korrektheit der Bücher zu achten? Oder die Sekretärin die Angebote an irgendwen schickt, weil so detailliert braucht man das ja nicht?

Egal, ob Firma oder Familie. Es liegt an jeder/m Einzelnen von uns, was wir aus derartigen Konstellationen machen. Wir können derartige Unterschiede als permanenten Anlass zu Stress empfinden, oder auch als Chance, an einander zu wachsen oder sich gegenseitig zu ergänzen.

ACHTUNG: Dieses Buch kann auch Ihr Welt-Bild verändern, wenn Sie es zulassen. Auf jeden Fall werden Sie nach dem Lesen des Buches und selbst ausprobieren dessen, was Sie erkannt haben, sich selbst wesentlich bewusster sein wie vorher.

Juni 15, 2008 Verfasst von ChrisTina Maywald | Sachbuch | , , , , , , , , , , , , , , , , , | Noch keine Kommentare