Vorbild statt Retter
Ich hab mal wieder einige persönliche Aha-Erlebnisse gehabt in den letzten Wochen – und möchte euch daran teil.haben lassen – vielleicht kann ja die Eine oder der Andere was damit anfangen.
Wie beginne ich jetzt am Besten?
Es war einmal
eine Zeit, da hatte ich ein ausgeprägtes Rettersyndrom, weil ich dachte, lieber die Welt zu retten, denn auf meine eigenen Themen schauen zu müssen. Dann begann ich meine NLP-Ausbildung und wurde sozusagen mit Trinergy „zwangsbeglückt“, weil es Roman damals grad ent.wickelt hat.
Und ich hab mich auch mit Transaktionsanalyse beschäftigt, weil mich die Dramadynamiken einfach faszinierten. Langsam aber sicher kam ich aus der Retter-Ecke irgendwann auch raus – ent.wickelte mehr meinen Mentor – und gestattete mir auch, Macher und Muse zu.zu.lassen und auch aus.zuleben.
Im Herbst 2008 hatte ich meine 3. Scheidung – und seither ist meine finanzielle Situation eher bescheiden gewesen, weil ich wollte das Haus behalten – und hab daher auch alle Verpflichtungen behalten. Naja, Anfang des Jahres steckte ich wieder mal in einem nach.haltigen Tief.
In dieser Zeit stand mir (m)ein Freund zur Seite, der mich dadurch faszinierte, dass er das Leben absolut leicht nimmt – und zwar wirklich – kongruent – nicht durch blose Lippenbekenntnisse ohne Substanz, sondern er lebt das auch, was er „predigt“.
Und ich begann, mir an ihm „ein Beispiel“ zu nehmen – nicht wirklich 100 %-ig, dazu macht er sichs dann doch etwas zu leicht – aus meiner Sicht
aber immerhin – ich hab den Schwenk geschafft – und den Knoten gelöst.
Jetzt lag ich grad in der Badewanne und hatte die Eingebung, dass es genau das ist, was mich immer an der Schlechtwetter- und Schönwetter-Variante „gestört“ hatte – darum gehts eigentlich gar nicht, wenn man in sich Frieden finden möchte.
Denn, auch wenn ich mich bemühe – und lerne – den Retter in den Mentor zu ver.wandeln – es ist wieder nur eine Rolle, die ich mir gönne – aber es bin nicht unbedingt wirklich ich.
Was ich mir jetzt nämlich seit ca. einem Monat „leiste“, ist, wirklich das zu tun, was mir Spaß macht – unabhängig davon, ob ichs mir leisten kann oder nicht – in dem Vertrauen darauf, dass, wenn ich dann das Geld brauche, es von irgendwo her kommen wird.
Und das aus vollster Überzeugung – nicht aus irgend einer Rolle heraus – und seither ist das Leben einfach nur mehr grenzgenial – und wird von Tag zu Tag spannender und aufregender.
Ich habs vor Kurzem mal so beschrieben – jahrzehntelang habe ich versucht, mich gegen den Fluss zu stellen – mich gegen das zu wehren, was mich selbst ausmacht – indem ich immer brav „gelernt“ hatte, wie ich nicht sein sollte – und erst, als ich das alles einfach „über Bord geworfen hab“ – und mich dem Strom des Lebens hin.gebe – und mich von ihm treiben lasse – liegt mir förmlich cie Welt zu Füssen.
Und das im wahrsten Sinne des Wortes – gleich nach der Scheidung hatte ich die Panik, wie ich das alles finanzieren werde, was ich mir vorgenommen hatte – und als es dann nicht mehr schlimmer kommen konnte – hab ich resigniert.
Alle, die bei Roman waren werden jetzt an das Murmeltier denken – genau so – es ist der nächste Morgen – in meinem Leben – ich hatte resigniert – und die Einstellung komplett ver.ändert – versuche nicht mehr, mich an.zu.passen, sondern mich selbst nach besten Wissen und Gewissen zu leben.
In dieser Zeit habe ich einen Menschen getroffen, den ich, wenn ich das Wort nicht so abgedroschen fände – fast als meinen Seelenpartner bezeichnen möchte. Wir sind uns extrem ähnlich – und andererseits doch grund.verschieden – aber wir ergänzen uns – und lernen von.einander – wechsel.seitig.
Letztens waren wir zu Dritt unterwegs – und es war eine total übereinstimmende und kreative Stimmung – und der Dritte meinte „Was haltet ihr davon, revolutionieren wir ….“ und wir haben fast unisono gemeint „Nein, wir revolutionieren nicht, wir leben uns – und wenn sich wer an uns ein Beispiel nehmen möchte – gerne – aber wir haben keine Ambitionen, jemanden zu unseren Ansichten zu bekehren“
Und das war jetzt grad Revue passiert in meinen Gedanken – und hat mich auch an einen Assistenten vom Practitioner-Testing erinnert, der mit mir mit.gefahren war im Auto – und der mir damals schon sagte „Du kannst alles schaffen, woran dein Herz wirklich hängt“
Damals hatte ich es zwar vom Verstand her begriffen – aber zwischenzeitlich ist es auch ins Körperbewusstsein ab.ge.sackt – und es ist einfach wunder-&-voll und energetisch absolut berauschend.
Ich wünsche euch allen, die ihr das hier lest, dass ihr derartige Höhenflüge immer wieder geniessen dürft.
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